Intelligenz und Begabung
Zum Seminar am 22.November
Während wir uns in der ersten Veranstaltung damit beschäftigt hatten die linke Hemisphäre zu schulen, ging es in der Veranstaltung dieses Mal darum die rechte Hemisphäre anzusprechen. Hierfür wurden im Audimax 5 Gruppen, genauer gesagt Gesangsgruppen, gebildet. Die ersten vier Gruppen übernahmen die gleiche Aufgabe wie in der letzten Veranstaltung, d.h. Gruppe 1 sang, dirigiert von einem Musikstudenten, immer wieder die Worte Baum, Buch, Bild (einsilbige Wörter mit dem Anfangsbuchstaben B), Gruppe 2 sang drei zweisilbige Wörter mit dem Anfangsbuchstaben B usw. Die 5. Gruppe war für die Vokale zuständig und hatte daher, auch unter der Anleitung eines Musikstudenten, immer wieder die Aufgabe "a, e, i, o" zu singen bzw. rhythmisch zu sprechen. Der Vokal "a" steht hierbei für Abzerption (Wahrnehmung), "e" steht für Emotion, "i" für Interpretation, "o" für Ordnung und darüber hinaus "u" für Unordnung.
Während ich es in der 1. Veranstaltung zugegebermaßen noch sehr seltsam fand, während der Veranstaltung zu singen, war es beim 2. Mal schon nicht mehr ganz so ungewohnt. Für Außenstehende ist es vielleicht nur schwer vorstellbar, aber das Audimax verwandelte sich während der Veranstaltung "Intelligenz und Begabung" in einen Konzertsaal, in dem ein riesiger Chor munter probt. Zwar wurde zwischenzeitlich gelacht und geschmunzelt, aber alles in allem waren alle Teilnehmer motiviert bei der Sache und am Ende klang unsere musikalische Einlage gar nicht so schlecht.....
Als Hausaufgabe erhielten wir die Aufgabenstellung uns in dieser Woche in eine sehr lange Schlange z.B. im Supermarkt oder in der Campussuite anzustellen.
Zu dem Zeitpunkt, an dem wir, nach langem Warten, endlich an der Reihe wären, sollen wir dann wieder ganz nach hinten gehen und uns erneut anstellen. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden und wir sollen hierbei unsere Gedanken und Gefühle überprüfen.
Gestern beim Einkaufen entschied ich mich, nach anfänglichem Zögern, die Übung einmal auszuprobieren. Vor mir an der Kasse standen 7 Leute. Ich stellte mich also an und wartete......Während des Wartens ging mir schon die ganze Zeit über der Gedanke durch den Kopf, dass sich gleich noch mal alles wiederholen würde und die Menschen hinter mir mich vielleicht für "verrückt" halten würden. Naja, endlich war ich auf der Höhe vom Laufband. Vor mir war jetzt nur noch eine Person an der Reihe. Ich legte nur wenige meiner Einkäufe aufs Band, da mir ja klar war, dass ich gleich wieder alles wegnehmen müsste. Dann war ich an der Reihe, nahm meine Saftflasche wieder vom Band und machte kehrt, um mich wieder hinten anzustellen. Ich musste beinahe lachen und hatte in diesem Moment das Gefühl etwas Entschuldigendes sagen zu müssen. Also erklärte ich, dass ich etwas vergessen hätte, ging dann an das Ende der Schlange und stellte mich erneut an. Es ist schwer zu sagen, was genau man bei dieser "Übung" empfindet. Am besten probiert man sie selbst aus! Ich kann nur sagen, dass ich mir ziemlich seltsam vorkam und, wie erwähnt, das Gefühl hatte, mich rechtfertigen zu müssen.
Während wir uns in der ersten Veranstaltung damit beschäftigt hatten die linke Hemisphäre zu schulen, ging es in der Veranstaltung dieses Mal darum die rechte Hemisphäre anzusprechen. Hierfür wurden im Audimax 5 Gruppen, genauer gesagt Gesangsgruppen, gebildet. Die ersten vier Gruppen übernahmen die gleiche Aufgabe wie in der letzten Veranstaltung, d.h. Gruppe 1 sang, dirigiert von einem Musikstudenten, immer wieder die Worte Baum, Buch, Bild (einsilbige Wörter mit dem Anfangsbuchstaben B), Gruppe 2 sang drei zweisilbige Wörter mit dem Anfangsbuchstaben B usw. Die 5. Gruppe war für die Vokale zuständig und hatte daher, auch unter der Anleitung eines Musikstudenten, immer wieder die Aufgabe "a, e, i, o" zu singen bzw. rhythmisch zu sprechen. Der Vokal "a" steht hierbei für Abzerption (Wahrnehmung), "e" steht für Emotion, "i" für Interpretation, "o" für Ordnung und darüber hinaus "u" für Unordnung.
Während ich es in der 1. Veranstaltung zugegebermaßen noch sehr seltsam fand, während der Veranstaltung zu singen, war es beim 2. Mal schon nicht mehr ganz so ungewohnt. Für Außenstehende ist es vielleicht nur schwer vorstellbar, aber das Audimax verwandelte sich während der Veranstaltung "Intelligenz und Begabung" in einen Konzertsaal, in dem ein riesiger Chor munter probt. Zwar wurde zwischenzeitlich gelacht und geschmunzelt, aber alles in allem waren alle Teilnehmer motiviert bei der Sache und am Ende klang unsere musikalische Einlage gar nicht so schlecht.....
Als Hausaufgabe erhielten wir die Aufgabenstellung uns in dieser Woche in eine sehr lange Schlange z.B. im Supermarkt oder in der Campussuite anzustellen.

Zu dem Zeitpunkt, an dem wir, nach langem Warten, endlich an der Reihe wären, sollen wir dann wieder ganz nach hinten gehen und uns erneut anstellen. Dieser Vorgang kann beliebig oft wiederholt werden und wir sollen hierbei unsere Gedanken und Gefühle überprüfen.
Gestern beim Einkaufen entschied ich mich, nach anfänglichem Zögern, die Übung einmal auszuprobieren. Vor mir an der Kasse standen 7 Leute. Ich stellte mich also an und wartete......Während des Wartens ging mir schon die ganze Zeit über der Gedanke durch den Kopf, dass sich gleich noch mal alles wiederholen würde und die Menschen hinter mir mich vielleicht für "verrückt" halten würden. Naja, endlich war ich auf der Höhe vom Laufband. Vor mir war jetzt nur noch eine Person an der Reihe. Ich legte nur wenige meiner Einkäufe aufs Band, da mir ja klar war, dass ich gleich wieder alles wegnehmen müsste. Dann war ich an der Reihe, nahm meine Saftflasche wieder vom Band und machte kehrt, um mich wieder hinten anzustellen. Ich musste beinahe lachen und hatte in diesem Moment das Gefühl etwas Entschuldigendes sagen zu müssen. Also erklärte ich, dass ich etwas vergessen hätte, ging dann an das Ende der Schlange und stellte mich erneut an. Es ist schwer zu sagen, was genau man bei dieser "Übung" empfindet. Am besten probiert man sie selbst aus! Ich kann nur sagen, dass ich mir ziemlich seltsam vorkam und, wie erwähnt, das Gefühl hatte, mich rechtfertigen zu müssen.
KristinaD - 24. Nov, 12:05