Die Geschichte der Philosophie und Paedagogik
Warum? - Die Hoffnung stirbt zuletzt
Sie lächelten sich ein letztes Mal zu, dann drehte er sich um und lief den langen Kieselweg entlang, der vom Einfamilienhaus zur Straße führte. Sie blickte ihm nach. Als er das große eiserne Gartentor öffnete, drehte er sich noch einmal zu ihr um und winkte ihr zu. Dann stieg er in sein Auto. Sie schloss die Haustür und setzte sich an den großen Holztisch in der Küche. Durchs Fenster sah sie wie er davonfuhr. Sie freute sich auf den nächsten Tag, wenn er sie abholen kommen würde, um an den Strand zu fahren. Als sie wenig später in ein Buch vertieft war, klingelte das Telefon. Genervt stand sie auf und nahm den Hörer ab. Dann sagte sie eine ganze Weile gar nichts, hörte nur zu. Tränen liefen ihr übers Gesicht. Plötzlich schrie sie laut auf:"Warum?" Der Hörer knallte auf die Steinfließen und zersprang. Ein Meer von Tränen stand in ihrem Gesicht und sie stürzte verzweifelt zu Boden. Immer wieder wisperte sie: "Warum? Warum?".
Nur kurze Zeit später saß sie an seinem Krankenbett auf der Intensivstation. Wie in Trance starrte sie auf seinen leblosen Körper, blickte auf all die Geräte und Schläuche, an denen er angeschlossen war. Tränen standen ihr in den Augen. Sie konnte und wollte nicht verstehen, was gerade geschehen war.
Stunden, Tage, Wochen und Monate vergingen. Die Tage wurden immer kälter, dunkler und kürzer. Immer wieder stellte sie sich die Frage "Warum, warum gerade er?" Sie fand keine Antwort. Ihre Welt war vollkommen aus den Fugen geraten. Ihr war so, als wäre sie in ein tiefes schwarzes Loch gestürzt, aus dem sie nicht mehr hinaus kam. Die Menschen in ihrem Umfeld versuchten ihr Kraft zu geben, wollten sie aus dem dunklen Loch befreien. Immer wieder redete man ihr gut zu, wollte sie ermutigen ihr eigenes Leben wieder aufzunehmen. Sie hatte das Gefühl, dass keiner mehr daran glaubte, dass er aus dem Koma erwachen würde, doch ihre Hoffnung blieb, war unerschöpflich. Tag für Tag hoffte und betete sie, dass er die Augen öffnen würde. Ihre Hoffnung gab ihr die Kraft die schlimme Zeit zu überstehen. Dann, 11 Monate später, öffnete er die Augen und sie - sie war bei ihm.
Hierzu ein Gedicht:
Warum?
Sie lebten ein glückliches Leben ohne Sorgen,
planten ihre Zukunft, dachten an heute und morgen.
Sie führten ein so zufriedenes Leben,
konnten sich so viel Liebe geben.
Ein schwerer Unfall änderte ihr Leben total,
plötzlich waren all die Dinge des Alltags so banal.
Von heute auf morgen krempelte sich ihr Leben völlig um,
immer wieder stellte sie sich die Frage "Warum?".
Warum ist er in das Auto gestiegen?
Warum ist er an diesem Abend nicht bei ihr geblieben?
Warum muss es so tragische Unfälle geben?
Warum hat nicht jeder Mensch das Recht auf Leben?
Warum kann nicht jeder Tag unbeschwert sein?
Warum reden einem so viele Menschen ins eigene Leben hinein?
Warum geben die Menschen die Hoffnung so schnell auf?
Warum nehmen sie einfach ihr normales Leben wieder auf?
Sie gab niemals die Hoffnung auf,
wusste, irgendwann wacht er wieder auf.
Als er die Augen aufschlug, war sie da
und all ihre Wünsche und Träume wurden doch noch wahr.
Sie lächelten sich ein letztes Mal zu, dann drehte er sich um und lief den langen Kieselweg entlang, der vom Einfamilienhaus zur Straße führte. Sie blickte ihm nach. Als er das große eiserne Gartentor öffnete, drehte er sich noch einmal zu ihr um und winkte ihr zu. Dann stieg er in sein Auto. Sie schloss die Haustür und setzte sich an den großen Holztisch in der Küche. Durchs Fenster sah sie wie er davonfuhr. Sie freute sich auf den nächsten Tag, wenn er sie abholen kommen würde, um an den Strand zu fahren. Als sie wenig später in ein Buch vertieft war, klingelte das Telefon. Genervt stand sie auf und nahm den Hörer ab. Dann sagte sie eine ganze Weile gar nichts, hörte nur zu. Tränen liefen ihr übers Gesicht. Plötzlich schrie sie laut auf:"Warum?" Der Hörer knallte auf die Steinfließen und zersprang. Ein Meer von Tränen stand in ihrem Gesicht und sie stürzte verzweifelt zu Boden. Immer wieder wisperte sie: "Warum? Warum?".
Nur kurze Zeit später saß sie an seinem Krankenbett auf der Intensivstation. Wie in Trance starrte sie auf seinen leblosen Körper, blickte auf all die Geräte und Schläuche, an denen er angeschlossen war. Tränen standen ihr in den Augen. Sie konnte und wollte nicht verstehen, was gerade geschehen war.
Stunden, Tage, Wochen und Monate vergingen. Die Tage wurden immer kälter, dunkler und kürzer. Immer wieder stellte sie sich die Frage "Warum, warum gerade er?" Sie fand keine Antwort. Ihre Welt war vollkommen aus den Fugen geraten. Ihr war so, als wäre sie in ein tiefes schwarzes Loch gestürzt, aus dem sie nicht mehr hinaus kam. Die Menschen in ihrem Umfeld versuchten ihr Kraft zu geben, wollten sie aus dem dunklen Loch befreien. Immer wieder redete man ihr gut zu, wollte sie ermutigen ihr eigenes Leben wieder aufzunehmen. Sie hatte das Gefühl, dass keiner mehr daran glaubte, dass er aus dem Koma erwachen würde, doch ihre Hoffnung blieb, war unerschöpflich. Tag für Tag hoffte und betete sie, dass er die Augen öffnen würde. Ihre Hoffnung gab ihr die Kraft die schlimme Zeit zu überstehen. Dann, 11 Monate später, öffnete er die Augen und sie - sie war bei ihm.
Hierzu ein Gedicht:
Warum?

Sie lebten ein glückliches Leben ohne Sorgen,
planten ihre Zukunft, dachten an heute und morgen.
Sie führten ein so zufriedenes Leben,
konnten sich so viel Liebe geben.
Ein schwerer Unfall änderte ihr Leben total,
plötzlich waren all die Dinge des Alltags so banal.
Von heute auf morgen krempelte sich ihr Leben völlig um,
immer wieder stellte sie sich die Frage "Warum?".
Warum ist er in das Auto gestiegen?
Warum ist er an diesem Abend nicht bei ihr geblieben?
Warum muss es so tragische Unfälle geben?
Warum hat nicht jeder Mensch das Recht auf Leben?
Warum kann nicht jeder Tag unbeschwert sein?
Warum reden einem so viele Menschen ins eigene Leben hinein?
Warum geben die Menschen die Hoffnung so schnell auf?
Warum nehmen sie einfach ihr normales Leben wieder auf?
Sie gab niemals die Hoffnung auf,
wusste, irgendwann wacht er wieder auf.
Als er die Augen aufschlug, war sie da
und all ihre Wünsche und Träume wurden doch noch wahr.
KristinaD - 24. Nov, 10:47